Heute verlaufen Hochzeitsfeiern nicht mehr nach einem streng geregelten Zeremoniell, Etikette oder Hochzeitsbräuchen ab. Bei den meisten Hochzeiten kommt es aber trotzdem gut an, wenn man sich an ein paar Hochzeitsregeln hält und eine gute Planung dabei beherzigt.

Auf der Hochzeitseinladung sollte ein Datum angegeben sein, zu dem eine Zu- oder Absage gewünscht wird. Man sollte eine rechtzeitige Zusage erwarten, das ist einfach Ausdruck von Höflichkeit.

Bei der Trauungszeremonie in der Kirche sollte man unter keinen Umständen zu spät kommen. Eine halbe Stunde vor Beginn der Trauung sollte man zur Stelle sind, erst recht, wenn man Trauzeuge ist. Nach der Trauung beglückwünscht man als erstes das Brautpaar, im Anschluss die Brauteltern.

Hochzeitsgeschenke werden nicht vor oder direkt nach der Kirche überreicht. Am besten übergibt man das Geschenk bei der Feier, die im Anschluss an die Trauung stattfindet. Meist steht für diese Zwecke ein Geschenktisch bereit, auf dem man das Präsent deponieren können.

Männliche Hochzeitsgäste dürfen ihr Jackett am Tag der Hochzeit erst dann ausziehen, wenn der Bräutigam seines abgelegt hat – egal wie warm einem ist.

Der Eröffnungstanz ist dem Brautpaar vorbehalten – und zwar allein. Als nächstes kommen die Eltern dazu, anschließend tanzen die Braut mit dem Schwiegervater und der Bräutigam mit der Schwiegermutter. Erst danach sollten sich die anderen Gäste unter die Tanzenden mischen. Wenn die Braut oder der Bräutigam zum Tanzen auffordert, sollten man das auf keinen Fall unhöflich ablehnen.