Wer ein Hochzeitsgeschenk machen möchte, hält sich am besten an die Geschenkwünsche des Brautpaares – mit der vierten Kaffeemaschine oder einer unerwünschten Kristallschale ist dem Brautpaar nicht gedient oder verärgert es nur. Wenn es keine Liste mit Wünschen gibt, fragt man direkt nach oder erkundigt sich bei Freunden oder Trauzeugen, welches Geschenk gut ankommen oder gefallen könnte. Man kann sich auch mit anderen geladenen Gästen an einem Gemeinschaftsgeschenk beteiligen.

Bei der Verpackung sollt man keine Mühe scheuen und das Geschenk sollte schön eingepackt sein. Dabei darf die Hochzeitskarte nicht fehlen und muss unbedingt mit dem eigenen Namen darauf versehen sein. Damit erspart man dem Brautpaar mühsames recherchieren, wenn es um das Dankschreiben geht. Besonders originelle und übertrieben spaßige Verpackungen, die sich mühsam öffnen lassen sind eher was für Kindergeburtstage.

Eine schöne Idee ist es auch, sich als Fotograf während der Hochzeit zur Verfügung zu stellen und passend dazu ein Fotobuch als Hochzeitsgeschenk zu überreichen.

Ein Geldgeschenk ist gar nicht einfallslos. Viele Brautpaare wünschen sich das sogar ausdrücklich, weil es ihnen so bequem ermöglicht, sich selbst die Wünsche zu erfüllen. Geld schenken muss auch nicht einfallslos sein. Es gibt einige kreative Ideen, durch die auch Euroscheine auf dem Gabentisch etwas hermachen. Um zu verhindern, dass alle Gäste sehen können, welche Summe verschenkt wird sollte man die Scheine oder Münzen diskret verpacken. Hier darf es ruhig etwas origineller sei, beispielsweise gefaltete Scheine an die Blätter einer Pflanze geklemmt. Denn ein wenig einfallslos und nüchtern ist es schon, wenn man die Scheine im Umschlag überreicht.